Standort Synagogenplatz   /   Aachen 
erstellt 8. Nov. 1984
Künstler Heinz Tobolla – Bildhauer
Kultur-Partner

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Die Synagoge in Aachen

Bei der Kristallnacht in Aachen hat auch hier Spuren hinterlassen. Mitten in der Stadt von Aachen stand einst ein Synagoge. In der so genannten Pogrom-Nacht vom 8. auf den 9. November 1938, auch „Kristallnacht“ genannt, wurde diese Synagoge zerstört und niedergebrannt. Vor der neuen Synagoge, die allerdings erst im Jahre 1995 fertig gestellt wurde, steht auf dem Platz ein vorwiegend grünlich schimmerndes Glasobjekt. Eine Vielzahl von einzelnen an den Kanten gebrochenen großen Glasplatten hat der Künstler derart geschichtet, das sich daraus die Form eines Davidsterns ergibt. Der seit 1953 in Aachen tätige Bildhauer Heinz Tobolla, gebürtig 19.09.1925 inHindenburg, Oberschlesien und heute zu Polen gehörend, wurde von der evangelischen und katholischen Kirche in Aachen mit der Umsetzung eines Mahnmales für diesen Denkmalplatz beauftragt. Ein Gedenkstein weist darauf hin und mahnt gegen jeglichen Haß und Feindschaft.

Kulturpartner Kristallnacht – in Aachen:

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Davidstern aus Glas erinnert an die Kristallnacht in Aachen

Am 8. November 1984 wurde der von Heinz Toballa geschaffene Davidstern feierlich enthüllt. So wirklich spiegeln kann man sich in dem Glas nicht. Es wirkt lebendig und verändert sein Aussehen mit wechselndem Lichteinfall. Die gebrochenen Kanten können für viele Dinge des Lebens stehen. Dieses Kunstobjekt hat als Mahnmal eine derart starke Aussagekraft, dass hier nichts weiter hinzuzufügen wäre. Doch der Künstler Heinz Tobolla hat einen umlaufenden Text in das Glas gefräst. Hier steht zu lesen: „Und der Herr sagte, es ist zu wenig, daß du Israel mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten. Ich mache dich zum Licht für die Völker, damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht. Jesaja 49,6″. Ergänzend steht eine Stahltafel auf dem Synagogenplatz mit folgendem Wortlaut:
„Das Denkmal stellt dar: Die Geschichte Israels als Stern aus David. Trotz vieler Schläge ragt er in seinem Wesen unzerstörbar in die Zukunft. – Die Bürger Aachens erinnern sich an diesem Platz an die Synagoge, die am 19. September 1862 ihrer heiligen Bestimmung übergeben wurde, von den Nazis am 8. November 1938 geschändet und zerstört.“

Quellen:
Katalog zur Ausstellung: Heinz Tobolla, Das Werk / Dzie?o, Ausstellung und Katalog: Andrzej Holeczko-Kiel, Peter Mrass,
Ratingen: Oberschlesisches Landesmuseum / Katowice: Muzeum 2005, 167 S., zahlr. Abb., in dt. u. poln. Sprache

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